In unserem hauseigenen Labor führen wir IP-Schutzartprüfungen nach DIN EN 60529 durch. Die Laborprüfung und Schutzatz gibt Auskunft darüber, gegen welche Einflüsse das Gehäuse geschützt ist und inwieweit das Eindringen von Fremdkörpern und Feuchtigkeit verhindert wird.
Die IP-Klassifizierung besteht immer aus einem vierstelligen Code, der stets mit den Buchstaben „IP“ beginnt. Darauf folgen zwei Kennziffern. Sollte eine der beiden Schutzarten nicht angegeben sein, wird sie durch ein „X“ ersetzt. So bleibt das Format des Codes konstant und eindeutig.
Die erste Ziffer beschreibt den Schutz gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern bis hin zu Staub auf einer Skala von 0 bis 6. Mithilfe einer Staubkammer prüfen wir standardmäßig auf die Staubschutz-Klassen IP5X sowie IP6X. Dabei wird das Gehäuse über die gesamte Prüfzeit hinweg kontinuierlich mit Talkumpuder bestaubt.
Die zweite Kennziffer bewertet den Schutz gegen Feuchtigkeit, von Tropfwasser bis hin zu Strahlwasser und reicht von 0 bis 9. Bei der Wasserschutz-Prüfung nach DIN EN 60529 testen wir in unserem hauseigenen Labor den Schutz gegen Strahlwasser, zeitweiliges Untertauchen sowie gegen heißes Strahlwasser. Dabei nutzen wir verschiedene Düsen, um den benötigten Wasservolumenstrom und Wasserdruck zu erzeugen. Mithilfe eines Schwenkrohrs, einer Spritzbrause oder verschiedenen Tauchbecken führen wir die Schutzartprüfung IP X4 bis IP X9 durch. Dabei wird das Gehäuse über die gesamte Prüfzeit hinweg kontinuierlich mit Wasser angestrahlt oder in unterschiedlicher Tiefe unter der Wasseroberfläche gehalten.
Um unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, erfüllen unsere Gehäuse mindestens die Schutzklassen IP 5X (staubgeschützt) und IP X4 (spritzwassergeschützt). Schutzklassen unterhalb dieser Werte werden von unseren Produkten standardmäßig eingehalten und erfordern keine Prüfung in unserem hauseigenen Labor.