Das Werk Kecskemét

Mit über 1000 Mitarbeitern liegt im ungarischen Kecskemét das größte Werk der Phoenix Mecano Gruppe. Hier unterhalten die verschiedenen Sparten der Gruppe einen gemeinsamen Standort zur Fertigung und Entwicklung von Systemen und Komponenten für die Maschinen- und Elektronikindustrie. Hergestellt werden neben Industriegehäusen auch Senk- und Doppelantriebe, Steuergeräte, Handschalter, Lineareinheiten, Profil- und Anschlusssysteme, Gleichstrommotoren, Transformatoren, Folientastaturen und Montagesysteme.

Für die Gehäusesparte werden in Ungarn hauptsächlich Kunststoffgehäuse gefertigt. Hierzu stehen ein moderner Spritzgieß-Betrieb, ein eigener Werkzeugbau und ein hochwertiges Kunststoff-Labor zur Verfügung, in dem alle Überprüfungen des Rohmaterials, wie auch der produzierten Bauteile vorgenommen werden können.

Weiterhin werden in Ungarn neben Aluminium-Profil-Gehäusen auch größere kundenspezifische Serien für den europäischen Markt produziert.

Um alle Fertigungsprozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern, hat der Produktionsstandort die Lean-Philosophie in allen Unternehmensbereichen eingeführt. Höchsten Stellenwert haben die Ideen der Mitarbeiter und die Rationalisierung aller Prozesse.

Die Rose-Produktionseinheit in Ungarn hat bereits zahlreiche Audits von namhaften Kunden erfolgreich bestanden, weil modernste Technologien in gut funktionierenden Prozessen von qualifizierten Mitarbeitern genutzt werden.

Alle sechs Produktionseinheiten des Standortes Kecskemét arbeiten nach den Richtlinien des Qualitätsmanagements ISO 9001: 2015 und des Umweltmanagementsystems ISO 14001: 2004.

1993

Phoenix Mecano AG gründet Phoenix Mecano Kesckemét mit 44 Mitarbeitern in der 2.500 qm großen Halle des Profitcenters Spritzerei.

1994

Gründung des Profitcenters Dewert.

1995

Gründung des Profitcenters Motor/Trafo.

1996

Die Profitcenter Kundisch und ROSE begannen ihre Tätigkeit. Das ERP-System Abas wurde eingeführt.

1997

Das Profitcenter Rose+Krieger beginnt mit der Produktion.

1998

Bau des Verwaltungsgebäudes. Erweiterung der Produktionsfläche des Profitcenters. ROSE/Bopla Errichtung von Lagern, Lagersystemen und der Art Materialbehandlung.

Verdopplung der Gesamtfläche sowie der Produktionsfläche des Unternehmens. Erweiterung der Fertigungshallen der Profitcenter Dewert und Rose+Krieger. Einführung des Qualitätsmanagementsystems ISO 9000.

2000

Einführung des Umweltmanagementsystems ISO 14001.

2003

Erweiterung der Produktionsfläche in den Profitcentern Kunststoff-Spritzerei und Kundisch.

2006

Erweiterung des Profitcenters Dewert um ein Fertigungslager.

2007

Neue Produktions- und Lagerfläche im Profitcenter Rose/Bopla.

2008

Beginn des Baus einer neuen Fertigungshalle und eines vollautomatischen, 25 m hohen Hochregals.

2010

Erweiterung der Produktionsfläche um 6.000 qm. Erhalt des AEO-Zertifikats als zugelassener Wirtschaftsbeteiligter.

2011

Einweihung des 5.000 qm großen Logistikzentrums und des Hochregallagers.
Ungarische Regierung beschließt Strategische Vereinbarung mit PM Kesckemét.

2013