08.03.2019

Aluminiumgehäuse von ROSE schützen empfindliche Sensorik

Die Luft, die wir atmen, hat wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit. Daher muss sie sowohl in industriellen als auch in öffentlichen Bereichen regelmäßig auf Feinstaubbelastungen überprüft werden. Die ROSE Systemtechnik GmbH bietet ein neues Aluminium-Gehäuse, das die sensible Elektronik von Emissionsmessgeräten in verschiedensten Anwendungen zuverlässig schützt.

Dem Feinstaub auf der Spur

Feinstaub kommt überall vor und wird unter anderem durch industrielle Prozesse verursacht. Um die Umwelt und die Gesundheit des Menschen weltweit zu schützen, gewinnt die permanente Überwachung von Staubemissionen zunehmend an Bedeutung. In industriellen Anlagen wird daher die Einhaltung von Grenzwerten oft durch länderspezifische gesetzliche Rahmenbedingungen vorgeschrieben. Die Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG bietet Staubmesstechnik für behördliche und betriebliche Messungen an, die in verschiedensten Branchen zum Einsatz kommt.

Umweltschutz durch Sensortechnik

Die 1991 gegründete Dr. Födisch Umweltmesstechnik AG hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Geräten für die Prozess- und Umweltmesstechnik spezialisiert. Kraftwerke, Zementwerke, Verbrennungsanlagen für Abfall, Biomasse und Klärschlamm sowie Anlagen der chemischen und metallurgischen Industrie gehören zu den Anwendungsbereichen des Messgeräteherstellers. Dessen Produktportfolio umfasst neben der Staubmesstechnik auch innovative Lösungen zur Analyse von Gasen oder Volumenstrommessungen. Der einstige 25-Mann-Betrieb hat sich im Laufe der Jahre zu einem global agierenden führenden Anbieter von Emissionsmessgeräten entwickelt. „Die Überzeugung, dass unsere Technologien die Umwelt sauberer und die Welt dadurch ein Stück besser machen, treibt uns an“, betont Firmengründer Dr.-Ing. Holger Födisch. „Unsere Umweltmessgeräte sollen Betreibern von Anlagen weltweit helfen, Emissionsgrenzwerte einzuhalten.“
 

„Unsere Umweltmessgeräte sollen Betreibern von Anlagen weltweit helfen, Emissionsgrenzwerte einzuhalten.“
 

Bei Dr. Födisch wird die Messtechnik von der Entwicklung bis zur Auslieferung des fertigen Endprodukts kontinuierlich geprüft, um zum einen die hohen Anforderungen des internen Qualitätsmanagementsystems zu erfüllen und zum anderen den relevanten europäischen Normen zu entsprechen. Als Servicedienstleister mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Prozess- und Umweltmesstechnik bietet das Unternehmen kundenspezifische Lösungen für verschiedenste Industriezweige an.

Feinstaubsensor zum Schutz der Gesundheit

Der neu entwickelte Feinstaubsensor FDS 15 der Dr. Födisch AG ist ein einfach zu bedienendes Messgerät, das sich optimal für den industriellen Einsatz eignet und durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Das Gerät überwacht kontinuierlich die Feinstaubkonzentrationen in der Umgebungsluft, um Gesundheitsgefährdungen zu vermeiden – egal, ob im Innen- oder Außenbereich, mobil oder stationär. Der Sensor wird jedoch nicht nur in Produktionsanlagen, Werkstätten oder Fabrikhallen, sondern auch in Büros und öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Schulen zur Überwachung der Raumluftqualität eingesetzt.

Die Ermittlung des Staubgehaltes durch den Feinstaubsensor FDS 15 basiert auf dem Prinzip der Streulichtmessung. Dabei wird die angesaugte Luft auf 50 °C vorgeheizt. Über einen integrierten Lüfter findet dann eine Zwangsdurchströmung statt. Die Geschwindigkeit des Messgases ist so gewählt, dass Partikel repräsentativ erfasst werden. Für die Analyse alveolengängiger Partikelfraktionen (PM 2,5) wird ein integrierter Vorabscheider eingesetzt. „So kann der Anteil des Staubs bestimmt werden, dessen Partikel so klein sind, dass sie beim Einatmen bis in die Lungenbläschen vordringen“, erklärt Holger Födisch. Das Gerät bietet eine periodische Kontrolle und Korrektur von Nullpunkt und Referenzpunkt. Eine hohe Nullpunktstabilität wird durch Auswertung der internen Messsignale erreicht. Der smarte Sensor kann auch über WLAN mit anderen Luftgüte- oder Klimasensoren vernetzt werden.

Industriegehäuse schützt empfindliche Elektronik

Die Elektronik des komplexen Messsystems wird in dem neuen Aluminiumgehäuse AluFormPlus der ROSE Systemtechnik GmbH verbaut. Das Elektronik-Gehäuse verfügt über eine hochwertige Materiallegierung und entspricht der Schutzart IP66. Es bietet eine Schlagfestigkeit von 7 Joule nach EN 60079-0 und schützt seine Einbauten zuverlässig gegenüber Staub und starkem Strahlwasser, selbst in rauer Industrieumgebung.
 

„Überzeugt hat uns vor allem das edle Design der neuen Produktfamilie AluFormPlus“
 

Zum Zeitpunkt der Neuentwicklung des Feinstaubsensors FDS 15 wurde das robuste Alu-Gehäuse von einem Außendienstmitarbeiter des Gehäuseherstellers bei Dr. Födisch ausführlich vorgestellt. „Überzeugt hat uns vor allem das edle Design der neuen Produktfamilie AluFormPlus“, berichtet Holger Födisch. Durch die Abdeckprofile des Gehäuses werden zum Beispiel die Deckelschrauben geschickt verborgen und verleihen dem Industriegehäuse so eine hochwertige Optik. „Daher ist das Aluminium-Druckgussgehäuse insbesondere für den Einsatz im Sichtbereich geeignet“, so Födisch weiter. Der Gehäusespezialist ROSE legt großen Wert darauf, einen besonders guten Service für maximale Kundenzufriedenheit zu gewährleisten.


"...für das Gehäuse als auch für die Abdeckprofile spezifische Sonderfarben auszuwählen."


Daher bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, sowohl für das Gehäuse als auch für die Abdeckprofile spezifische Sonderfarben auszuwählen, damit die Komponenten dem individuellen Corporate Design des Unternehmens entsprechen. Für die Umsetzung des CI-Konzepts der Dr. Födisch AG wurde das AluFormPlus in der Wunschfarbe RAL 7024 ausgeführt, verkehrsgrün gepulvert und mit einem Siebdruck versehen. Komplettiert wurde die Serviceleistung seitens ROSE durch die mechanische Bearbeitung der Gehäuseunterteile zur Aufnahme von Kabelverschraubungen für die Kabelausgänge der Steuerung.
 

„Ein weiteres besonders positives Merkmal der Aluminiumgehäuse von ROSE ist die Verbindung von Deckel und Unterteil durch integrierte Scharniere – so kann nichts verloren gehen“, lobt Holger Födisch die durchdachte Gehäusetechnik. „Das ermöglicht Technikern ein komfortables Arbeiten an der Elektronik, selbst bei Instandhaltungsmaßnahmen von bereits installierten Systemen.“
 

Die rechteckige Domanordnung im Unterteil und Deckel des AluFormPlus erlaubt es, Leiterplatten ohne zusätzliche Bearbeitung in das Gehäuse einzubauen. Außerdem befinden sich im Unterteil der Alu-Gehäuse Befestigungsstege für den Einbau von Tragschienen. Das Industriegehäuse bietet zudem großzügige Montageflächen für Kabelverschraubungen beziehungsweise elektromechanische Komponenten. In den vertieften Stirnflächen finden empfindliche Einbauten zusätzlichen Schutz. Der Deckel des AluFormPlus eignet sich ideal zur Aufnahme von Folientastaturen oder Touch-Displays.

Rundum-Service erfüllt alle Erwartungen

ROSE Systemtechnik gilt als Vorreiter der industriellen Gehäusetechnik. 1969 entstand die Idee eines standardisierten Anschlussgehäuses für Motoren und Maschinen. Daraus hat sich im Lauf der Jahre ein Produktspektrum mit mehr als 2.000 Gehäusen entwickelt. Um für seine Kunden flexibel individuelle Anpassungen realisieren zu können, verfügt das Unternehmen in seinem hochmodernen Werk in Porta Westfalica über umfangreiche Möglichkeiten zur mechanischen Bearbeitung und Oberflächenveredelung. So erhalten Anwender nicht nur Industriegehäuse von der Stange, sondern optimal an deren Bedürfnisse angepasste Lösungen – und das bereits ab Losgröße 1. Auf Wunsch werden bei Bedarf auch Sondergehäuse konstruiert, wenn kein Standardgehäuse für die jeweilige Applikation geeignet ist. Mit diesem individuellen Angebot hebt sich ROSE deutlich von der Konkurrenz ab, die diesen Service nicht bietet. „Unsere Anforderungen an das Alu-Gehäuse für den Feinstaubsensor FDS 15 wurden von ROSE nicht nur bestmöglich erfüllt, dank der hervorragenden Service-Leistung wurden auch unsere Sonderwünsche schnell und zuverlässig umgesetzt“, fasst Holger Födisch abschließend zusammen.